Die Angersbach-Chronik (1114–1256)
Bei uns war immer was los...
Im Jahre des Hern 1114, so berichtet in einer der letzten
Fuldaer Urkunden, war es ein 'Fridericus de Angersbach',
der für das Heil seiner Seele 5 Solidos
im Kloster des na-
hen Sterrenrode hinterlegte.
Die nächsten Erwähnungen des Na-
mens Angersbach tauchen dann erst wieder
im 13. Jh. auf. Inzwi-
schen sind sie "derer von Angers-
bach" und kassieren
kräftig Lehns-
zölle und andere Gebühren. Sie leben nun teilweise in eigenen Burgen oder anderen noblen An-
wesen, und da,
wo es ihnen ange-
bracht erscheint, gehen sie keinem Händel und keiner Schlacht aus dem Wege. Sie sind jetzt wer, diese 'derer, von Angersbach',
und selbst mit mächtigen Kirchenfürsten legen sie sich an - mit fatalen Folgen...